Bankhaus Scheich Wertpapierspezialist AG

 

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60313 Frankfurt am Main

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Internet: www.bankhaus-scheich.de

 

Vorstand: Wolfgang Beck; Boris Ziganke

Vorsitzender des Aufsichtsrats: Karl-Heinz Priester

 

 

Sitz: Frankfurt am Main 
zuständiges Registergericht: Amtsgericht Frankfurt HRB 103196

 

Die Bankhaus Scheich Wertpapierspezialist AG (ID 111518) wird beaufsichtigt von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin),
Marie-Curie-Straße 24-28, 60439 Frankfurt am Main und Graurheindorfer Str. 108, 53117 Bonn.

 

Die Umsatzsteueridentifikationsnummer lautet DE114214792

 

Webdesign: Die Bilderstürmer GmbH & Co. KG
Offenlegung nach den Vorschriften der §§ 319 ff Solvabilitätsverordnung

 

Nach der seit dem Jahr 2007 geltenden Verordnung über die angemessene Eigenmittelausstattung von Instituten, Institutsgruppen und Finanzholding-Gruppen (Solvabilitätsverordnung – SolvV) sind u.a. Wertpapierdienstleistungsunternehmen verpflichtet, jährlich bestimmte qualitative und quantitative Informationen zu veröffentlichen.

 

Die Veröffentlichung folgt in ihrem Aufbau den Vorschriften der §§ 319 ff SolvV. Die Paragrafenangaben im Folgenden sind diejenigen der SolvV, sofern nicht anders gekennzeichnet.

 

Anwendungsbereich der Offenlegung (§ 319)

 

Bankhaus Scheich Wertpapierspezialist AG (BHS) unterliegt als Wertpapierdiestleistungsunternehmen (WDU) der Veröffentlichungspflicht gem. § 319 Abs. 1. BHS ist eigenständig und ist nicht Teil einer Institutsgruppe.

 

Offenlegungsmedium (§ 320)

 

Die Angaben werden auf der unternehmenseigenen Homepage veröffentlicht.

 

Offenlegungsintervall (§ 321)

 

Es gilt das einjährige Veröffentlichungsintervall.

 

Risikomanagementbeschreibung in Bezug auf einzelne Risiken (§ 322)

 

Im Mittelpunkt des Risikomanagements der BHS stehen das Marktpreisrisiko und das Adressenausfallrisiko im Wertpapiergeschäft für das Handelsbuch. BHS hält keine Positionen im Anlagebuch. Die Abgrenzung zwischen Anlagebuch und Handelsbuch ist gem. § 1a KWG bei der Aufsichtsbehörde hinterlegt.

 

Das Gesetz unterscheidet verschiedene Arten von Risiken. Für das Wertpapiergeschäft der BHS sind die Marktrisiken, die Adressenausfallrisiken und die operationellen Risiken besonders wichtig.

 

Die Marktrisiken ergeben sich aus den Preisänderungen von offenen Positionen, die im Bereich des Wertpapierhandels eingegangen werden. Hierbei sind nicht nur die direkten Preisänderungen einer Position zu berücksichtigen, sondern auch die mit einer offenen Position zusammen hängenden etwaigen Währungsrisiken. Bei Derivatepositionen sind alle Risiken zu berücksichtigen, die sich aus der Preisänderung des Basiswertes ergeben. Darüber hinaus ist dort die Restlaufzeit des Derivates zu beachten, ebenso auch die Reagibilität des Basiswerts selbst auf Preisänderungen. BHS verwendet für die Analyse dieser Risiken die Delta-Plus-Methode, die gesetzlich vorgeschriebene Standardmethode. Gegenläufige Positionen werden nach den gesetzlich vorgeschriebenen und erlaubten Methoden der Saldierung gegeneinander gestellt. Umgekehrt wird auch die Kumulation von Adressenausfall- und Marktrisiken bei Positionen berücksichtigt, die vom selben Emittenten stammen.

 

Das operationelle Risiko ist für den Wertpapierhandel ebenfalls von großer Bedeutung. Es umfasst alle Risiken, die sich aus dem allgemeinen Betrieb des Geschäfts ergeben und die nicht den gesetzlich einzeln definierten Risikoarten zugerechnet werden können.

 

Für den Wertpapierhandel ist das operationelle Risiko aus der Funktionssicherheit der IT-Infrastruktur von zentraler Bedeutung. Darüber hinaus sind die rechtlichen Risiken zu beachten, die sich aus dem komplexen Geschäft ergeben, sowohl hinsichtlich der Transaktionssicherheit in Bezug auf alle gehandelten Instrumente wie auch in Bezug auf die vielfältigen Anforderungen der Deutsche Börse AG, der Aufsichtsbehörden und der Geschäftspartner.

 

Das Liquiditätsrisiko ist für BHS von nachgeordneter Bedeutung. Das Institut geht keine großen Positionen im Wertpapiergeschäft, insbesondere nicht in Nebenwerten ein, so dass die vorhandenen Zahlungsmittel unabhängig von der Marktlage der Wertpapiergeschäfte im kompletten Umfang und stetig im kurzfristigen Laufzeitband zur Verfügung stehen. Aus dem gleichen Grund sind auch Abwicklungsrisiken weitestgehend ausgeschlossen.

 

1.Das Management der Risiken im Wertpapierhandelsgeschäft

 

a) Strategien und Prozesse

 

Äußerer Rahmen des Risikomanagements sind die gesetzlichen Anforderungen zur Einhaltung der Marktrisiko- Adressenausfall- und Liquiditätsgrenzen in quantitativer Abhängigkeit von den verfügbaren Eigenmitteln. Darunter gibt es einen vielfältigen Strauß von Instrumenten, die bereits im Vorfeld die Verletzung gesetzlicher Grenzen ausschließen sollen.

 

BHS verfolgt als eine zentrale Strategie all ihrer Aktivitäten, nur solche Geschäfte zu betreiben, die kein Risiko beinhalten, oder die Risiken der Geschäfte möglichst gering zu halten. Dementsprechend betreibt BHS als zentrale Geschäftsfelder das Vermittlungsgeschäft für Renten, darüber hinaus ist sie als Spezialist auf der Xetra-Plattform der Deutschen Börse AG tätig.

 

Das Vermittlungsgeschäft ist naturgemäß mit sehr geringen Risiken verbunden.

 

Bei der Wahrnehmung ihrer Tätigkeit als Spezialist liegt der Schwerpunkt der Geschäftspolitik darauf, die Verpflichtungen aus den Vorgaben der Deutsche Börse AG konsequent, genau und schnell umzusetzen und hierbei nur in dem Rahmen Risiken einzugehen, wie das für die pflichtgemäße Ausführung dieser Tätigkeit unerlässlich ist.

 

Für jeden Händler bzw. Händlergruppe gelten Positionslimite, die sowohl intraday also auch End of Day kontinuierlich genau und konsequent kontrolliert werden. Ein Ziel der Handelstätigkeit ist, am Ende eines Geschäftstages möglichst kleine offene Positionen zu haben. Die Gesamtheit der offenen Positionen ist für jede Seite des Marktes auf eine Größe beschränkt, die auch bei heftigen Kursschwankungen over night die Existenz des Instituts bei weitem nicht gefährden kann. Für jedes einzelne Wertpapier gelten unterhalb dieses globalen Schirmes engere Positionslimite. Die Kontrolle dieser Handelslimite wird von der Geschäftsleitung bzw. ihren Beauftragten fortlaufend unter Einbeziehung eines spezialisierten externen Dienstleisters durchgeführt und dokumentiert. Der externe Dienstleister erhält die für die Berechnung der Risikokennzahlen erforderlichen Daten unmittelbar von den Clearingbanken.

 

Als weiterer Risikobegrenzungsrahmen dienen die gesetzlichen Vorschriften des KWG, der SolvV und der Groß- und Millionenkreditverordnung. Die nach diesen Vorschriften erlaubten Positionsgrößen und Gesamtrisiken sind erheblich höher als die von BHS intern vorgegebenen Limite. Die Risikohöhe des Instituts in Bezug auf den gesetzlichen Rahmen wird intraday und End of Day von einem externen Dienstleister fortlaufend berechnet.

 

Änderungen in der Gesamtstrategie und in den Geschäftsfeldern des Instituts werden ausschließlich von der Geschäftsleitung entschieden. Die Höhe des Risikos etwaiger neuer Geschäftsfelder spielt bei diesen Entscheidungen eine tragende Rolle. Sofern neue Geschäftsfelder erschlossen werden sollen, geschieht die Umsetzung in kleinen Schritten unter fortlaufender Kontrolle der auftretenden Risiken und unter Abgleich der bei der Initiativ-Entscheidung zugrunde liegenden Risikoerwartungen. Diese Grundsätze werden auch bei der Ausweitung bestehender Geschäftsfelder eingehalten. Die einschlägigen Regelungen der MA Risk werden hierbei genau beachtet.

 

Die Kerngeschäftsfelder des Instituts sind nicht nur gegen Marktrisiken abzuschirmen, sondern auch gegen operationelle Risiken. Denn das gesamte Kerngeschäft beruht auf einer reibungslos funktionierenden IT-Infrastruktur. Die hierfür erforderlichen Mittel und Maßnahmen werden durch die Geschäftsleitung und durch spezialisierte Dienstleistungsunternehmen evaluiert und überwacht und durch spezialisierte Dienstleistungsunternehmen realisiert und garantiert.

 

BHS verfolgt das Ziel, möglichst wenig Handelspositionen in marktengen Papieren zu machen. Die in solchen Papieren bestehenden Marktpreis-, Adressenausfall- und operationellen Risiken sind unverhältnismäßig höher als bei Geschäften in marktbreiten Papieren. Neue Handelsinstrumente werden im Rahmen des Möglichen immer unter Beachtung dieses Ziels ausgewählt.

 

b) Struktur und Organisation der Risikosteuerung

 

Die Risikosteuerung ist eine Kernaufgabe der Geschäftsleitung. Die Geschäftsleitung trifft alle risikorelevanten strategischen Entscheidungen sowohl hinsichtlich der Art der Risiken und der Entwicklung neuer Geschäftsfelder als auch in Bezug auf die konkreten Vorgaben der Höhe der Risikopositionen im Handel. Die Geschäftsleitung verfolgt die Handelsaktivitäten aus nächster Nähe. Sie sorgt konkret dafür, dass alle Risikokontrollinstrumente fortlaufend funktionsfähig sind. Die Beteiligung eines unabhängigen externen, auf Risikokontrolle spezialisierten Dienstleistungsunternehmens bringt ein zusätzliches Maß an Neutralität und Sicherheit.

 

Infolge der dargestellten Geschäftspolitik der Vermeidung großer Positionen im Wertpapiergeschäft wird Liquiditätsrisiken zugleich in angemessener Weise begegnet. Da das Institut auch Handelspositionen in Nebenwerten soweit wie möglich meidet, ergeben sich auch hier keine besonderen Probleme der Risikosteuerung.

 

c) Art und Umfang der Risikoberichte und des Management-Informationssystems

 

Die Geschäftsleitung sieht täglich mehrfach das Exposure durch die Marktrisiken und Adressenausfallrisiken in den konkreten Positionen. Dies geschieht durch Augenscheinnahme der offenen Positionen auf ihre eigene Initiative,
durch Vorlage der Berichte des externen Dienstleisters,
durch die Nachkontrolle der fortlaufenden Positionsüberwachung, die die Händler ausüben,
durch die Nachkontrolle der archivierten Risikoberichte der Händler und des externen Dienstleisters.

 

Die Reports des externen Dienstleisters berichten über alle Arten von Risiken mit Ausnahme des operationellen Risikos. Die gesetzlichen Geschäftsgrenzen zu den Marktrisiken und zu den Adressenausfallrisiken werden fortlaufend berechnet.

 

Die IT-Infrastruktur wird fortlaufend durch automatisiertes Monitoring überwacht. Die Systeme sind mehrfach redundant aufgesetzt. Außerdem besteht die Anweisung, schon bei kleinsten Unregelmäßigkeiten der Funktionsabläufe sofort die Geschäftsleitung zu informieren und die IT-Spezialisten zu kontaktieren.

 

d) Absicherung und Minderung von Risiken und Strategien zur laufenden Wirksamkeit der zur Risikoabsicherung getroffenen Maßnahmen

 

Sofern sich aus dem Handel die Notwendigkeit ergibt, größere Positionen einzugehen, werden die daraus entstehenden Risiken durch Gegengeschäfte abgesichert. Im Übrigen wird die Absicherung und Minderung von Risiken durch die vorstehend beschriebenen Mechanismen und Abläufe garantiert. Die Wirksamkeit dieser Mechanismen unterliegt der fortlaufenden und engen Aufsicht durch die Geschäftsleitung.

 

Im Wertpapiergeschäft sind im Kalenderjahr – über das beschriebene abstrakte Vorhandensein der Risiken hinaus – keine Risiken aufgetreten.

 

2.Das Management der Risiken im Immobilienbereich

 

Neben dem Kerngeschäft auf dem Gebiet der Wertpapierdienstleistungen hat die BHS ein neues Geschäftsfeld im Immobilienbereich eröffnet. Hierbei geht es um ein Einzelprojekt, an dem sich das Institut als Investor beteiligt. Das Projekt wird in Bildern und mit Angaben zum Projekt auf der Website des Instituts dargestellt. Gesonderte Werbemaßnahmen werden nicht durchgeführt.

 

Das Immobiliengeschäft hat keinen Bezug zum Wertpapiergeschäft. Die im Immobiliengeschäft entstehenden Risiken werden prinzipiell auf die Höhe des Investments des Instituts beschränkt. Darüber hinaus gehende Risiken könnten allenfalls operationelle Risiken aus dem rechtlichen Bereich sein.

 

Das Immobiliengeschäft wird durch die Geschäftsleitung selbst ohne Einbeziehung der Mitarbeiter betrieben. Die Dokumentation des Geschäfts wird durch die Geschäftsleitung gesichert. Für die Absicherung gegen rechtliche Risiken sind erfahrene externe Rechtsberater beauftragt.

 

Im Immobiliengeschäft sind im Kalenderjahr – über das abstrakte Vorhandensein der Risiken wie beschrieben – keine Risiken aufgetreten.

 

§ 323 Anwendungsbereich (Konzerneinbindung)

 

Es besteht weder eine aktive noch eine passive Gruppenbeziehung, daher entfällt eine Konsolidierung jedweder Art.

 

§ 324 Eigenmittelstruktur

 

Qualitative Angaben

 

Die Eigenmittel der BHS bestehen aus Kernkapital mit seinen Bestandteilen Eingezahltes Kapital, Kapitalrücklagen und sonstigen anrechenbaren Rücklagen. Sonstiges Kapital, das nach § 10 Abs. 4 KWG dem Kernkapital unter bestimmten Bedingungen zugerechnet werden kann und über das gesondert zu berichten wäre, gibt es nicht.

 

Quantitative Angaben

 

Das Kernkapital setzt sich zusammen aus dem Eingezahltes Kapital der BHS in Höhe von 730 TE, der Kapitalrücklage in Höhe von 340 TE, aus den sonstigen anrechenbaren Rücklagen in Höhe von 1.404 TE und dem Sonderposten für allgemeine Bankrisiken nach § 240 g HGB in Höhe von 116 TE. Abzugsposten sind nicht vorhanden.

 

Ergänzungskapital und Drittrangmittel gem. § 324 Abs. 2 Ziffer 2 SolvV sind nicht vorhanden.

 

Gemäß § 10 Abs. 6 Satz 1 Nr. 1 besteht ein Abzugsposten in Höhe von 120 TE für die Beteiligung an einem Immobilienprojekt.

 

Der Gesamtbetrag des modifizierten verfügbaren Eigenkapitals nach § 10 Abs. 1 d des KWG und der anrechenbaren Drittrangmittel nach § 10 Abs. 2 c des KWG beträgt 2.470 TE.

 

§ 325 Angemessenheit der EM-Ausstattung

 

BHS beurteilt die Angemessenheit seiner Eigenmittelausstattung zur Unterlegung der aktuellen und zukünftigen Aktivitäten als äußeren Rahmen auf der Grundlage der gesetzlichen und sonstigen bankaufsichtlichen Vorschriften, also insbesondere die einschlägigen Vorschriften des KWG (§§ 10, 13ff) sowie der darauf fußenden Groß- und Millionenkreditverordnung, der Solvabilitätsverordnung und der Liquiditätsverordnung. Im Rahmen der gesetzlichen Schwellenwerte ist die Geschäftsleitung dauerhaft damit befasst, die Chancen und Risiken künftiger Entwicklungen einzuschätzen und die Eigenmittelausstattung daran auszurichten.

 

Die folgenden quantitativen Angaben beziehen sich auf den Berichtsstichtag.

 

Die Eigenkapitalanforderungen aus dem Adressenausfallrisiko bemisst BHS nach dem KSA-Standardansatz. Zum Berichtsstichtag bestanden offene Forderungen in Höhe von 2.651 TE. Mit 2.193 TE entfiel der größte Betrag auf Forderungen gegenüber Instituten. Weitere 239 TE entfielen auf Forderungen gegenüber Unternehmen, 120 TE auf Beteiligungen und 99 TE auf Sonstige Positionen.

 

Die Eigenkapitalanforderungen für Marktrisikopositionen bestimmt BHS nach den jeweiligen Standardverfahren, also insbesondere für die Positionen in festverzinslichen Positionen nach der Jahresbandmethode und für Derivate nach dem Deltaplus-Ansatz.

 

Aktiennettopositionen bestanden in Höhe von 448 TE.

 

Zinsnettopositionen bestanden in Höhe von 307 TE.

 

Währungspositionen bestanden in Höhe von 270 TE.

 

Die Eigenkapitalanforderungen insgesamt und ihr Verhältnis zu den vorhandenen Eigenmitteln

 

Den gesamten Eigenmitteln in Höhe von 2.972 TE standen Eigenkapitalanforderungen in Höhe von 836 TE gegenüber. Dementsprechend belief sich der Überschuss der Eigenmittel über die Eigenkapitalanforderungen auf 2.136 TE, die Gesamtkennziffer gemäß SolvV auf 28,44 Prozent und die Eigenkapitalquote (das Verhältnis der Eigenkapitalanforderung zum Kernkapital) 2972 / 836 * 100 = 356 Prozent.

 

§ 326 Derivative Adressenausfallrisikopositíonen und Aufrechnungspositionen

 

Derartige Positionen bestanden nicht.

 

§ 327 Adressenausfallrisiko

Für Zwecke der Rechnungslegung verwendet BHS für die Definition des Begriffes „in Verzug“ die gesetzlichen Bestimmungen. Für „notleidend“ wird eine Forderung gehalten, deren Beibringungswahrscheinlichkeit auf weniger als 50 % gesunken ist.

 

BHS hatte im Kalenderjahr keinerlei derartige Fälle zu verzeichnen.

 

§§ 328 bis 330 Adressenausfallrisiken, Marktrisiken

 

Hierzu hat BHSkeine Angaben zu machen. Die Aufgliederung der Marktrisiken erfolgte bereits bei den Angaben zu oben § 325.

 

§ 331 Offenlegungsanforderungen zum operationellen Risiko

 

BHS nimmt die Bestimmung der Kapitalanforderungen für das Operationelle Risiko nach dem Basisindikatoransatz vor.

 

Nach diesen Vorschriften ergibt sich für BHS eine Eigenkapitalanforderung in Höhe von 698 TE.

 

§ 332 Offenlegungsanforderungen für Beteiligungen im Anlagebuch

 

BHS ist eine Beteiligung im Anlagebuch in Höhe von 120 TE eingegangen. Diese dient dazu, für das neue Geschäftsfeld im Immobilienbereich eine angemessene Plattform zu schaffen.

 

§ 333 Offenlegung des Zinsänderungsrisikos im Anlagebuch

 

BHS hält keine Positionen mit Zinsänderungsrisiko im Anlagebuch.

 

§ 334 bis 337 Diverse Offenlegungsanforderungen

 

Zu diesen Punkten hat BHS nichts zu berichten, da die Vorschriften für BHS nicht einschlägig sind.

 

gez. Wolfgang Beck

(Geschäftsführer)